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Passive House Bruck, Changxing, P.R. China
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Passivhaus BRUCK - Neubau eines Niedrigenergiewohnheim als Musterhaus, Changxing, China

Fertigstellung: 2013
Größe: 2.200 qm
Bauherr: Landsea Europe R&R GmbH
Bauphysik: Passivhaus Institut, Darmstadt, Braunschweig



Peter Ruge Architekten setzt neue Massstäbe im Bereich der Nachhaltigkeit beim Passivhausbau in Südchina. Mit einer Energieeinsparung von mehr als 95% bezogen auf ein herkömmliches chinesisches Wohngebäude ist das Passivhaus „Bruck“ das erste Wohngebäude, das in der feuchtwarmen, südchinesischen Klimazone mit einem derartigen Energiestandard realisiert wird. Baubeginn ist Herbst 2012.

Das Passivhaus „Bruck“ ist ein Musterhaus und besteht aus 36 Ein-Raum-Mitarbeiterapartments, 6 Zwei-Raum-Executive-Suites sowie 4 Drei-Zimmer-Musterwohnungen. Es ist zentraler Bestandteil der Zukunftsstrategie der Firma Landsea, einem etablierten Immobilienentwickler in China, ein Forschungs- und Entwicklungszentrum in Changxing zu errichten, um innovative, energiesparende und nachhaltige Baumethoden für China zu entwickeln, zu testen und einzuführen.

Die Musterwohnungen wurden von Peter Ruge Architekten so geplant, dass interessierte chinesische Familien zur Probe wohnen können, um ihre eigenen Erfahrungen mit nachhaltigem Wohnen zu sammeln und die Scheu gegenüber Passivhäusern unter extremen Witterungsbedingungen abzubauen. Durch das unmittelbare Erleben wird so am besten vermittelt, dass Wohnen im Passivhaus maximale Aufenthalts- und Komfortqualität bietet.

Das lokale Klima prägt auch das Bild der Fassade: Dreifach verglaste Fensterelemente werden gezielt in den Zimmern und Aufenthaltsbereichen eingesetzt. Feststehende Sonnenschutzelemente verschatten in der heißen Jahreshälfte die Glasfassade. Die geschlossenen Bereiche der insgesamt hoch wärmegedämmten Fassade sind zusätzlich durch vorgehängte Bänder aus farbigen Terracottastäben vor starker Sonneneinstrahlung geschützt.

Peter Ruge Architekten hat durch das Passivhaus „Bruck“, gemeinsam mit dem Bauherren Landsea Europe, dem Landsea-Team von Architekten und Ingenieuren und den deutschen Ingenieuren des Passivhaus Instituts Dr. Feist einen wichtigen, architektonischen Meilenstein gesetzt, der nachhaltige und zukunftsweisende Passivhausstandards in China einführt.
Innovationszentrum Senftenberg
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Innovationszentrum Senftenberg

Annerkennung
Eingeladener Wettbewerb 2013
Bauherr: Stadt Senftenberg/Land Brandenburg
Grundstück 6,000 qm, BGF 2,064.5 qm, Grünflächen 3,350 qm



Tor zum Campus

Das Innovationszentrums Senftenberg steht für den Erfolg der angewandten Biotechnologieforschung an der Hochschule Lausitz. Das Gebäude bietet ehemaligen Studenten der Hochschule erstklassige Labor- und Werkstattflächen, und unterstützt sie bei der Gründung von Start-Up-Unternehmen im Bereich der Biotechnologie.

Das Projekt wird in zwei Phasen entwickelt. Mit der erste Bauphase entsteht auf der Südseite des Grundstücks ein zweigeschossiger Baukörper, der sich großzügig in Richtung Osten öffnet. Entlang der Rudolf-Harbig-Straße entsteht so eine neue Eingangssituation zum Campus. Ein dem Gebäude vorgelagerter Stadtplatz markiert den Beginn der zentralen Campusachse und lädt zum Verweilen unter Kirschbäumen ein.

Das Gebäude ist als Niedrigstenergiegebäude konzipiert. Die prägnante Fassade des Gebäudes aus nachhaltig erwirtschaftetem Lärchenholz dient der Verschattung und dem Schutz der hochwärmegedämmten Gebäudehülle. Im Innern werden durch die ausgeklügelte Verschaltung der drei Flächenbereiche Werkstätten, Labor- und Büroflächen unnötige Laufwege und der Flächenverbrauch durch die TGA reduziert – bei maximaler Flexibilität. Gemeinschaftsflächen ergänzen das Raumangebot. Ein Multifunktionsraum im Erdgeschoss, ein Besprechungsraum im Obergeschoss und die großzügig gestaltete Dachterrasse stehen den Mietern zur Verfügung.

Obwohl das Innovationszentrum bereits in der ersten Bauphase ein vollwertiges und abgeschlossenes Gebäude darstellt, kann es in einer zweiten Bauphase erweitert werden. Dazu wird auf der Nordseite ein zweiter, identischer Baukörper an den ersten angeschlossen und die innere Erschließung somit logisch ergänzt. Zwischen den Gebäudeteilen entstehen zwei Innenhöfe, die zum Verweilen einladen.
Xintiandi Factory - Hangzhou
Peter Ruge Architekten: Projekt INH, Bild Nr.1_2Pysall Ruge Architekten: Projekt INH, Bild Nr.2_2Peter Ruge Architekten: Projekt INH, Bild Nr.3_2Peter Ruge Architekten: Projekt INH, Bild Nr.4_2
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Renovierung und Umbau einer alten Fabrikanlage zu einem Hotel- und Bürogebäude in Hangzhou, China

2010-2013
Grundstück: 8.100 qm
BGF: 17.900 qm
Bauherr: Hangzhou New Land Group Co., Ltd
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: DBH Stadtplanungs GmbH Hangzhou, Prof. Wang Xiaosong




Die bestehende Fabrikhalle war ein Teil der alten Maschinenfabrik in Hangzhou. Das Gebäude ist mehr als 50 Jahre alt und wurde als Eisengießerei genutzt.

Die Fabrikhalle wird renoviert und umgebaut zu einem qualitativ hochwertigen Gebäude für Creative Office und Hotel.

Die spannende Inszenierung der vorhandenen Industriearchitektur ist einer der elementaren Entwurfsgedanken. Um das Gebäude in seiner inneren Struktur und Schönheit sichtbar zu erhalten wurden die neuen Funktionen über 4 Geschosse entlang der Fassaden organisiert und im zentralen Bereich des Gebäudes ein großzügiger Bereich freigehalten, der sich über die gesamte Gebäudelänge und über alle Geschosse erstreckt. Die großartige Stahldachstruktur bleibt in diesem Bereich sichtbar.

Zwei freigeformte weiß glänzende Körper für Konferenz- und Besprechungsräume, die in diesem Raum schweben, erzeugen spannende Ein- und Durchblicke aber auch ein unterschiedliches Gefühl von Raumhöhe in den Eingangsbereichen.

Nach der umfangreichen Analyse der Struktur des bestehenden Gebäudes und auf Grundlage des neuen Entwurfes wurde ein statisches System entwickelt, was die bestehende Struktur respektiert aber auch mit einbindet und sich effektiv und ökonomisch umsetzen lässt.

Das haustechnische Konzept ist ebenfalls unter größter Berücksichtigung der bestehenden Struktur aber auch in Hinblick auf den höchst möglichen Gebäudekomfort, bei der Verwendung nachhaltiger und modernster Technik, entwickelt.

Auch bei der Konzeption der Fassade wurde versucht, die bestehende Fassade der Industriehalle in den wichtigen Bereichen zu respektieren und durch neue Elemente spannungsvoll zu ergänzen.
Haus O - Potsdam Mittelmark
Peter Ruge Architekten: Projekt HO, Bild Nr.1_5Peter Ruge Architekten: Projekt HO, Bild Nr.2_5Peter Ruge Architekten: Projekt HO, Bild Nr.3_5Peter Ruge Architekten: Projekt HO, Bild Nr.4_5Peter Ruge Architekten: Projekt HO, Bild Nr.5_5Peter Ruge Architekten: Projekt HO, Bild Nr.6_5Peter Ruge Architekten: Projekt HO, Bild Nr.7_4
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Neubau eines Mehrfamilienhauses als Niedrigenergiehaus in Potsdam-Mittelmark

Fertigstellung: 2011
Gebäude: BGF 400 qm
Bauherr: Otte Projektmanagement
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Fotos: Werner Huthmacher




Das Grundstück liegt in einer landschaftlich traumhaften Hanglage in einem kleinen Ort im Kreis Potsdam-Mittelmark mit Blick über den See. Die direkte Umgebung wird dominiert durch villenartige historische und neue Ein- und Mehrfamilienhäuser. Der umfangreiche alte Baumbestand auf dem Grundstück wird soweit möglich erhalten.

Das Gebäude ist als modernes Mehrfamilienhaus mit 3 Wohnungen geplant. Die Wohnungsgrundrisse sind offen und frei gestaltet und erstrecken sich teilweise über mehrere Geschosse. Die schlichten und zurückhaltenden Materialien (Sichtbeton, Glas, Holz, Naturstein) unterstreichen die moderne Architektursprache, um somit den Fokus auf die spannenden Innen- und Außenräume zu unterstreichen. Sämtliche Obergeschosse werden über eine Außentreppe erschlossen.

Die Konzeption der Fassaden spielt mit dem Gegensatz offen und geschlossen, abhängig von der direkten Umgebung und den sich ergebenen Ausblicken. Die Schmalseiten sind großflächig verglast, nach Süden in den Garten und nach Norden mit Blick über den See. Die West- und Ostfassade zu den Nachbargrundstücken sind eher geschlossen gehalten und werden mit großflächigen Betonfertigteilen und einigen schmalen Glasbändern gestaltet.

Das moderne Niedrigenergiehaus wird beheizt durch die Nutzung von Erdwärme. Die eingebaute Bus-Technik erlaubt eine individuelle Steuerung des Gebäudes überall und von jedem Ort.
Congress Center Hangzhou
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Peter Ruge Architekten: Projekt HZK, Bild Nr.3_4Peter Ruge Architekten: Projekt HZK, Bild Nr.4_4Peter Ruge Architekten: Projekt HZK, Bild Nr.5_4Peter Ruge Architekten: Projekt HZK, Bild Nr.6_4Peter Ruge Architekten: Projekt HZK, Bild Nr.7_4Peter Ruge Architekten: Projekt HZK, Bild Nr.8_4Peter Ruge Architekten: Projekt HZK, Bild Nr.9_4Peter Ruge Architekten: Projekt HZK, Bild Nr.10_4
Fassadenplanung für das Kongresszentrum in Hangzhou, China

Fertigstellung 2010
Größe Gebäude oberirdisch BGF 20.000 qm
Bauherr Stadtverwaltung von Hangzhou
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: DBH Stadtplanungs GmbH Hangzhou, Prof. Wang Xiaosong
Fotos: Jan Siefke



Das Kongresszentrum ist das Zentrum der neuen Stadtverwaltung von Hangzhou, Landeshauptstadt der Zhejing Provinz. Die Form gleicht einem wertvollem Edelstein, gefasst durch die flankierenden Hochhäuser.

Die Strukturen einer Teeplantage mit unterschiedlich ausgerichteten und sich überlagernden Strukturen der Bewirtschaftungswege und Bepflanzungsnetze sind ein typisch regionales Bild aus der Provinz Zheijang, ein Hauptanbaugebiet für Tee in China. Dieses Bild greift die Konzeption der Fassade auf und entwickelt daraus eine Struktur, die sich als mehrschichtiges Gewebe um das Gebäude legt und dessen Körperhaftigkeit hervorhebt. In der Fernwirkung bildet die Fassade ein Volumen, näher kommend löst sie sich auf in ein Netzwerk aus Strukturen und Ebenen.

Die Übersetzung bzw. Einbeziehung regionaler Besonderheiten in der Erscheinung des Gebäudes zielt auf die Förderung der Identifikation der Einwohner von Hangzhou mit ihrer Stadtverwaltung.
Muzeum Lotnictwa - Krakow
Peter Ruge Architekten: Projekt MLP, Bild Nr.1_4Peter Ruge Architekten: Projekt MLP, Bild Nr.2_4Peter Ruge Architekten: Projekt MLP, Bild Nr.3_4Peter Ruge Architekten: Projekt MLP, Bild Nr.4_4
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Museum für Luftfahrt und Aviationpark in Krakau, Polen

Wettbewerb 1. Preis 2005, Fertigstellung 2010
Größe: Museum 4.504 qm, Aviationpark 6,14 ha
Bauherr: Muzeum Lotnictwa Polskiego
Architekt: Pysall Ruge Architekten mit Bartlomiej Kisielewski
Fotos: Jens Willebrand




Die Idee des Fliegens, der Geist des Ortes, die Strukturen der historischen Flugplatzanlage – der Neubau des Museums greift die gedanklichen Bezüge auf und verdichtet sie in einem expressiven Bauwerk. Die alten Hangars lieferten das Modulmaß für die quadratische Grundplatte und die Höhe, eingeschnitten und gefalzt wie bei einem Windrad oder Propeller entsteht eine subtile, ihre Funktion zum Ausdruck bringende Gebäudeskulptur.
LTD_1 - Hamburg
Peter Ruge Architekten: Projekt LTD, Bild Nr.1_9Peter Ruge Architekten: Projekt LTD, Bild Nr.2_9Peter Ruge Architekten: Projekt LTD, Bild Nr.3_9Peter Ruge Architekten: Projekt LTD, Bild Nr.4_3Peter Ruge Architekten: Projekt LTD, Bild Nr.5_3Peter Ruge Architekten: Projekt LTD, Bild Nr.6_3Peter Ruge Architekten: Projekt LTD, Bild Nr.7_3Peter Ruge Architekten: Projekt LTD, Bild Nr.8_3Peter Ruge Architekten: Projekt LTD, Bild Nr.9_3Peter Ruge Architekten: Projekt LTD, Bild Nr.10_2
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Bürohaus für Mieter der Gesundheitsvorsorge, Hamburg

Wettbewerb 1. Preis 2003, Fertigstellung 2007
BDA-Preis Hamburg 2008, DGNB-Gold Zertifizierung 2010
Größe: BGF 26.643 qm
Bauherr: L.T.D. Lübeckertordamm Entwicklungs-GmbH, München
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Fotos: Jens Willebrand, Klaus Frahm



Im Rahmen der Revitalisierung des Stadtteils Hamburg St. Georg ist auf einer Teilfläche des Krankenhauses Hamburg St. Georg ein Ensemble aus Wohnbauten und einem Verwaltungsbau entstanden.

In logischer Folge sind die Kliniktrakte durch die neuen Wohnungsbauten fortgesetzt. Sie umfangen einen großzügigen, lärmgeschützten Innenhof, der den Bewohnern und den Mitarbeitern des Bürozentrums gleichermaßen zur Verfügung steht.

Den Kopf der Bebauung bildet das neue Bürogebäude. Durch die Figuration des aus vier bumerangförmigen Bauteilen zusammengesetzten Bauwerks ergeben sich wie selbstverständlich eine repräsentative Eingangssituation, ein Innenhof und eine Durchwegung bis in den rückwärtigen, begrünten Wohnhof sowie direkte Sonnenbelichtung und ein ungehinderter Weitblick für jedes Büro.

Das Gebäude ist als nachhaltiges, Ressourcen schonendes Haus geplant und gebaut. Der Baukörper ist komprimiert und flächenoptimiert. Zwei innen liegende Kerne erlauben eine flexible Nutzung und einfache Anpassung an zukünftige Nutzungserfordernisse. Die Baumaterialien sind mit Blauer Engel-Zertifizierung ökologisch unbedenklich. Der Primärenergiebedarf ist durch eine hoch wärmegedämmte Außenhülle, natürliche Lüftung (Doppelfassade), den Einsatz hocheffizienter Gebäudetechnik, Niedrigenergieheizung und Betonkernaktivierung sowie ein energieoptimiertes Beleuchtungskonzept minimiert.

Bauhaus Museum Weimar
Peter Ruge Architekten: Projekt WEIMAR, Bild Nr.1_2
Peter Ruge Architekten: Projekt WEIMAR, Bild Nr.2_2Peter Ruge Architekten: Projekt WEIMAR, Bild Nr.3_2Peter Ruge Architekten: Projekt WEIMAR, Bild Nr.4_3Peter Ruge Architekten: Projekt WEIMAR, Bild Nr.5_4
Neues Bauhaus - Museum Weimar

Internationaler Wettbewerb 2011
Auslober: Klassik Stiftung Weimar
Grundstück 1,3 ha, BGF 1.500 qm, Freiflächen 800 qm



Peter Ruge Architekten verbindet ein nachhaltiges Gebäudekonzept mit einem didaktischen Ausstellungskonzept lebendig im Neuen Bauhaus Museum Weimar. Inspiriert durch die Farblehre des Bauhausprotagonisten Johannes Itten werden die drei theoretischen Bauhausgrundfarben neu vermischt und auf die Wirklichkeit bezogen, das heißt in ihren historischen, gesellschaftlichen und städtebaulichen Zusammenhang gestellt.

Jede der drei gewonnenen Mischfarben zeigt die Spannung zwischen der abgeschlossenen Geschichte des Bauhauses und des offenen Nachwirkens der Bauhausideologie hinsichtlich Vernetzung (orange), Nachhaltigkeit (grün) und Urbanität (violett).

Das Gebäude wurde von Peter Ruge Architekten so entworfen, dass sich jede Museumsebene zu einem Hauptthema öffnet und mit ihr ein konzeptionelles Zwiegespräch führt: Interaktiv im Eingangsgeschoss, ökologisch im 1. Obergeschoss zur Parkseite hin und städtisch im 2. Obergeschoss zu dem angrenzenden, für Weimar typischen Gebäudemaßstab.

Die drei Ebenen des Neuen Bauhaus Museums Weimar werden in Form eines Bandes miteinander verbunden. Der Bauhaus-Dreiklang aus historischem Rot, Blau und Gelb wird in seinen gegenwärtigen gesellschaftlichen Kontext eingebettet und erhält somit die Chance auf ein nachhaltiges Wirken in der Zukunft.
Station 20 Sofia
Peter Ruge Architekten: Projekt ST20, Bild Nr.1_4Peter Ruge Architekten: Projekt ST20, Bild Nr.2_4
Peter Ruge Architekten: Projekt ST20, Bild Nr.3_4Peter Ruge Architekten: Projekt ST20, Bild Nr.4_4Peter Ruge Architekten: Projekt ST20, Bild Nr.5_4Peter Ruge Architekten: Projekt ST20, Bild Nr.6_4
Neue U-Bahnstation 20 der Metro-Linie 1 in Sofia, Bulgarien
Wettbewerb 2011
Größe BGF: 2.430 qm


Lage
Die neue U-Bahn-Station 20 ist ein wichtiger Haltepunkt auf der Hauptstrecke zwischen dem Stadtzentrum und dem internationalen Flughafen von Sofia. Die Station bildet den Mittelpunkt für eine städtebaulich Neuentwicklung des Gebietes als neues Stadtteilzentrum bestehend aus Shopping Mall, Einzelhandelsflächen, Büros und großzügigen Freiflächen aus Plätzen und Grünzonen. Der Entwurf versucht eine aktive harmonische Verbindung zwischen Architektur und Landschaft zu herzustellen.

Grundstück
Die geradlinige Struktur des Grundstückes wird durch das Raster und den Maßstab der benachbarten hochverdichteten Wohnblöcke des Druzhba-Wohnviertels beeinflusst. Die winkelige Richtung der Landschaft spiegelt die vorhandene Struktur der Grundstücksgrenzen wieder. Dadurch wird eine visuelle Lesart generiert, welche eine strukturierte Unterteilung des öffentlichen Raumes ermöglicht - in Grünzonen, Plätze und Wege die Verbindungen von und zu der neuen U-Bahn-Station schaffen.

Architektur
Der Hauptzugang zum Concourse Level der neuen U-Bahn-Station erfolgt über einen großen Vorplatz, welcher sich zur Hauptkreuzung orientiert und ausreichend Raum zwischen dem Zugang zur U-Bahn und den vorhandenen Bushaltestellen schafft. Die großzügige, freigeformte Überdachung entwickelt sich wie eine Welle aus der Landschaft und bringt gleichzeitig den Vorplatz nach unten um somit den Eingang in die U-Bahn-Station als öffentlichen Raum zu verstehen und zu definieren. Aus einer leichten freitragenden Stahlkonstruktion, bespannt mit weißen nicht brennbaren Membranen, wird die elegante Eingangsskulptur gebildet, welche die illuminierte Unterwelt der neuen U-Bahn-Station in sich reflektiert und nach außen transportiert.

Concourse

Die Station ist für 120.000 Passagiere täglich geplant. Großzügige Ein- und Ausgänge, eine intuitive Orientierung in der Station sowie die Maximierung der natürlichen Belichtung soll die Sicherheit aber auch das persönliche Wohlbefinden jedes Fahrgastes erhöhen und gleichzeitig spannende erlebbare Raumeindrücke generieren.

Das bisherige geplante Concourse Level wurde um großzügige Einzelhandelsflächen erweitert, um einerseits das wirtschaftliche Potenzial der vielen täglichen Fahrgäste zu kapitalisieren und anderseits eine funktionale und räumlich qualitativ hochwertige unterirdische Verbindung zum angrenzenden Einkaufszentrum herzustellen.
Busan Opera House
Peter Ruge Architekten: Projekt BUSAN, Bild Nr.1_4
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Neubau der Oper in Busan, Republik Korea
Wettbewerb 2011
Größe BGF: 54.000 qm

Die Stadt Busan ist geprägt durch ihre einzigartige geographische Lage – Berghänge, die unmittelbar von den Ufern des Pazifischen Ozeans aufsteigen. Großartige Natur steht im Gegensatz zu einer enormen Bevölkerungsdichte im städtischen Gefüge und der sich daraus ergebenen dringenden Notwendigkeit nach städtischen öffentlichen Raum im Spannungsfeld zwischen den Bergen und dem Meer.

Die vorgeschlagenen beiden neuen öffentlichen Plätze sollen eine neue Gewichtung in der Wahrnehmung und Benutzung öffentlichen Raumes in der Stadt Busan generieren, aber auch als neuer zentraler Ort fungieren:

• Mountain Plaza orientiert sich zu den Bergen und der Skyline von Busan
• Ozean Plaza ist zum Meer ausgerichtet auf dem das alljährliche “New Years Sunrise Festival” zelebriert wird

Die Grundlage für die Gestaltung und Benutzung der Plätze bildet das historische koreanische Vorbild des „Madang“, eine traditionelle öffentliche spontane Urbanität als Versammlung, Performanz oder plötzliches Ereignis. Die beiden Hauptfunktionen (Oper und Theater) wurden ebenfall jeweils in einem separaten Volumen zu einem der beiden Plätze orientiert .

Eine dünne transparente und transluzente Haut schützt das Gebäudeinnere vor Regen und Sonne und verbindet die Volumen der beiden Hauptfunktionen zu einem Gebäude. In der Mitte öffnet sich das Gebäude und lässt den öffentlichen Raum durchfließen um beide Plätze miteinander zu verbinden.

Die neue Oper von Busan reflektiert als Landmark diese einzigartigen natürlichen und städtisch-urbanen Energien und verbindet diese zum „Madangnoli“ – einen Raum für Kunst und Performance auf dem Mountain und Sunrise Plaza. Es entsteht eine urbane Harmonie für traditionelle und landestypische Performance aufgeführt von Bewohnern und Besuchern von Busan, die sich ständig wandelt abhängig von der Tageszeit.

Die Konstruktion des Gebäudes ist wie eine Klangwelle konzipiert, nachhaltig und umweltfreundlich spiegelt sie die neue Zukunkft Koreas wieder.
Green Residence - Yuhang
Peter Ruge Architekten: Projekt YH, Bild Nr.1_5Peter Ruge Architekten: Projekt YH, Bild Nr.2_5Peter Ruge Architekten: Projekt YH, Bild Nr.3_2
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Neubau eines Wohngebietes im Osten von Hangzhou, China

2009-2014
Größe: Grundstück 85.700 qm, BGF: 128.500 qm
Bauherr: Hangzhou Jiahe Real Estate GmbH
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: DBH Stadtplanungs GmbH Hangzhou, Prof. Wang Xiaosong




Die Konzeption nimmt die landschaftlichen Besonderheit mit dem Nord-Süd verlaufen Wasserkanal sowohl im Städtebau wie auch in der Landschaftsplanung auf. Flache Wohngebäude, Townhäuser und ein Kindergarten werden entlang des Wasserkanals platziert. Hochhäuser mit kommerziellen Sockelgebäuden werden entlang der Hauptstrassen im Norden und Westen positioniert. Somit werden unterschiedliche Räume generiert, eine städtische Dichte entlang der Strassen die zum natürlichen Flusslauf abnimmt und sich diesem öffnet. In der Freiraumgestaltung wird das Thema Wasser aufgenommen. Großzügige rechteckige Wasserflächen thematisieren die halböffentlichen Außenräume. Diese werden durch variierende Platz- und Grünflächengestaltungen miteinander bis hin zum Flusslauf harmonisch miteinander verwoben.

Die mehrgeschossigen Wohngebäude sind mit unterschiedlich großen Wohneinheiten zwischen 85 bis 170 qm geplant. Die obersten beiden Geschosse der Gebäude werden als großzügige Maisonetten vorgeschlagen.

Die Fassaden werden umlaufend als abgetreppte weiße Betonbändern geplant, die auf der Nord und Südseite als Balkone genutzt werden. Durch die Abtreppung verspringen Balkons geschossweise, wodurch die Fassade von jedem Gebäude einen eigenen Charakter unter Verwendung der gleichen Gestaltungsprinzipien erhält. Zusätzlich kann die natürliche Belüftung der Wohnungen durch den Kamineffekt, den die Fassadenstruktur erzeugt, verstärkt und verbessert werden.
MRD - Changsha
Peter Ruge Architekten: Projekt CS, Bild Nr.1_3Peter Ruge Architekten: Projekt CS, Bild Nr.2_3
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Masterplan für ein neues Wohngebiet Changsha, China, sowie Hochbauplanung Wohnhäuser, Bürgerzentrum, Schwimmhalle und Kindergarten

Fertigstellung: 2011
Größe: Masterplan 23,2 ha, Wohnen BGF 1. Phase 36.000 qm (Gesamt 500.000 qm)
Bauherr: Chang Sha Hui Feng Real Estate Ltd.
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: DBH Stadtplanungs GmbH Hangzhou, Prof. Wang Xiaosong



Der Masterplan für den MRD (Micro Residential District) in Changsha sieht 500.000 qm Wohnfläche auf 23,2 ha Land vor.

Im Süden des Distrikts sind sechs eigenständige Appartementhäuser mit besonderem Anspruch hinsichtlich Wohnform, Energieeffizienz und ökologisch sinnvoller Materialwahl auf Grundlage unserer Entwurfsplanung entstanden.

Die Gebäude vereinen die Parameter nordsüd-orientierter Wohntypologien chinesischer Wohngepflogenheiten mit modernen zweigeschossigen Einheiten, in denen durch Lufträume verbunden die Individualräume im oberen und die Wohnräume im unteren Geschoss angeordnet sind.

Nach Süden großflächig verglast, verschatten auskragende Balkone die Sommersonne. Im Winter sorgt die tief stehende Sonne für gute Belichtung und solare Wärmegewinnung. Die Beheizung erfolgt energieeffizient über ein Blockheizkraftwerk für den gesamten Distrikt, die Kühlung auf natürlichem Wege durch die Querlüftung der Appartements.
Station Perm II
Peter Ruge Architekten: Projekt PERM, Bild Nr.1_3Peter Ruge Architekten: Projekt PERM, Bild Nr.2_3Peter Ruge Architekten: Projekt PERM, Bild Nr.3_4
Peter Ruge Architekten: Projekt PERM, Bild Nr.4_5Peter Ruge Architekten: Projekt PERM, Bild Nr.5_5Peter Ruge Architekten: Projekt PERM, Bild Nr.6_5Peter Ruge Architekten: Projekt PERM, Bild Nr.7_5
Entwicklung eines neuen intermodalen Verkehrsknotenpunkt am Bahnhof Perm II, Russische Förderation

2009-2010, Fertigstellung 2016
Größe: Gebäude BGF 31.000 qm, Bahnsteige 26.500 qm, Außenanlagen 14.800 qm
Auftraggeber: DB International GmbH
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: atelier4d Architekten




• Städtebauliche und verkehrstechnische Analysen
• Analyse des bestehender Bahnhofes, bahntechnischer Anlagen und Grundstücke
• Konzeption
• Entwurfsplanung
• Entwicklung einer Bewertungsmatrix
• Flächenkalkulation
• Kostenschätzung
Xinitiandi Lofts - Hangzhou
Peter Ruge Architekten: Projekt HZLOFT, Bild Nr.1_5
Peter Ruge Architekten: Projekt HZLOFT, Bild Nr.2_5Peter Ruge Architekten: Projekt HZLOFT, Bild Nr.3_5Peter Ruge Architekten: Projekt HZLOFT, Bild Nr.4_5Peter Ruge Architekten: Projekt HZLOFT, Bild Nr.5_5Peter Ruge Architekten: Projekt HZLOFT, Bild Nr.6_5Peter Ruge Architekten: Projekt HZLOFT, Bild Nr.7_5Peter Ruge Architekten: Projekt HZLOFT, Bild Nr.8_5Peter Ruge Architekten: Projekt HZLOFT, Bild Nr.9_5
Neubau eines Wohnquartieres für Loft- und Apartmentgebäude in Hangzhou, China

Internationaler Wettbewerb, 2010
Grundstück: 67.350 qm, BGF 197.350 qm
Bauherr: Hangzhou New Land Group Co., Ltd
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: DBH Stadtplanungs GmbH Hangzhou, Prof. Wang Xiaosong




Ziel des Entwurfes ist die positiven Energien zwischen den beiden Landschaftsräumen mit dem Fluss im Norden und dem Grünraum im Süden als Spannungsgeber für eine gute Durchlüftung des neuen Wohngebietes zu verbinden.

Das europäische, rationale Denken wird hier mit dem Gefühl des chinesischen Wohnens verbunden und somit ein besonderer einzigartiger Ort in Hangzhou geschaffen.

Das Konzept des 8xL: Leben, Linien, Licht und Luxus verbindet sich mit Long (Genialität), Ling (Zartheit), Li (Schönheit) und Li (Kraft). Die Komposition der acht Einzelelemente, die räumliche Komposition der Einzelbaukörper und das nachhaltige Energiekonzept machen das Gebiet zu einem Leuchtturmprojekt für die Entwicklung von ehemaligen Industriegebieten in China.

Die Komposition der unterschiedlichen Gebäudehöhen – 33m, 45m und 60m - erzeugt eine gute Himmelslinie für das Projekt.

Die Gebäudezwischenräume dienen als Energiedepots für die Lofts, die den künftigen Nutzern der Anlage zur Verfügung gestellt wird.

Die Fassaden werden von quadratischen, an den Ecken abgerundeten Kuben geprägt, die unterschiedlich weit aus der Wandebene heraustreten. Die Außenseiten sind farblich angelegt. Die Wandebene ist mit aluminiumfarbenen Platten belegt, um an die Geschichte des Ortes als Industriegebiet zu erinnern.

Nachhaltigkeit: Die offen gehaltenen Nord- Südkorridore verhindern im Sommer die Bildung von Hitzeinseln. Die Einheiten sind hauptsächlich Nord- Süd ausgerichtet und alle natürlich belüftet.

Main Station Jekatarinburg
Peter Ruge Architekten: Projekt JEKATA, Bild Nr.1_5
Peter Ruge Architekten: Projekt JEKATA, Bild Nr.2_2Peter Ruge Architekten: Projekt JEKATA, Bild Nr.3_4Peter Ruge Architekten: Projekt JEKATA, Bild Nr.4_4Peter Ruge Architekten: Projekt JEKATA, Bild Nr.5_4Peter Ruge Architekten: Projekt JEKATA, Bild Nr.6_4
Entwicklung eines neuen intermodalen Verkehrsknotenpunkt am Bahnhof Jekatarinburg, Russische Förderation

2010-2011
Gebäude BGF 113.600 qm
Auftraggeber: DB International GmbH
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: atelier4d Architekten




• Städtebauliche und verkehrstechnische Analysen
• Analyse des bestehender Bahnhofes
• Konzeption
• Entwurfsplanung
• Flächenkalkulation
Station for the Olympic Games 2014 -Sochi
Peter Ruge Architekten: Projekt SOCHI, Bild Nr.1_4Peter Ruge Architekten: Projekt SOCHI, Bild Nr.2_4
Peter Ruge Architekten: Projekt SOCHI, Bild Nr.3_4Peter Ruge Architekten: Projekt SOCHI, Bild Nr.4_4Peter Ruge Architekten: Projekt SOCHI, Bild Nr.5_4Peter Ruge Architekten: Projekt SOCHI, Bild Nr.6_4
Entwicklung eines neuen intermodalen Verkehrsknotenpunktes am Bahnhof Adler in Sotschi, Russische Förderation

2010
Gebäude BGF 100.000 qm, Bahnsteige 26.500 qm, Parken BGF 10.000 qm
Auftraggeber: DB International GmbH
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: atelier4d Architekten




Entwicklung eines neuen intermodalen Verkehrsknotens unter Einbezug des historischen Bahnhofes Adler mit ergänzenden Funktionen wie Hotel, Büros, Shopping und Entertainment für die Olympischen Spiele 2014:
• Städtebauliche und verkehrstechnische Analysen
• Analyse und Bewertung des bestehenden historischen Bahnhofesgebäudes
• Konzeption
• Entwurfsplanung
Station Paveletzky - Moscow
Peter Ruge Architekten: Projekt PAVEL, Bild Nr.1_4Peter Ruge Architekten: Projekt PAVEL, Bild Nr.2_4Peter Ruge Architekten: Projekt PAVEL, Bild Nr.3_4Peter Ruge Architekten: Projekt PAVEL, Bild Nr.4_4Peter Ruge Architekten: Projekt PAVEL, Bild Nr.5_3
Peter Ruge Architekten: Projekt PAVEL, Bild Nr.6_3Peter Ruge Architekten: Projekt PAVEL, Bild Nr.7_3Peter Ruge Architekten: Projekt PAVEL, Bild Nr.8_3
Umbau und die Neugestaltung des Bahnhofes Paveletzky in Moskau, Russische Förderation

2009-2010
Gebäude BGF 68.700 qm
Auftraggeber: DB International GmbH
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: atelier4d Architekten




• Städtebauliche und verkehrstechnische Analysen
• Analyse des bestehenden historischen Bahnhofesgebäudes
• Konzeption
• Entwurfsplanung
• Vorschläge zur Sicherheit und Trennung der Passagierströme
Government District - Mianyang
Peter Ruge Architekten: Projekt MYGOV, Bild Nr.1_3Peter Ruge Architekten: Projekt MYGOV, Bild Nr.2_5Peter Ruge Architekten: Projekt MYGOV, Bild Nr.3_5Peter Ruge Architekten: Projekt MYGOV, Bild Nr.4_5
Peter Ruge Architekten: Projekt MYGOV, Bild Nr.5_5Peter Ruge Architekten: Projekt MYGOV, Bild Nr.6_5Peter Ruge Architekten: Projekt MYGOV, Bild Nr.7_5
Neuer Regierungs- und Verwaltungsbezirk für die Stadt Mianyang, China

Internationaler Wettbewerb, 2009
Grundstück: 156.000 qm, BGF 320.250 qm
Bauherr: Sichuan Mianyang City Construction Bureau
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: DBH Stadtplanungs GmbH Hangzhou, Prof. Wang Xiaosong




Das Grundstück für den neuen Regierungs- und Verwaltungsbezirk von Mianyang befindet sich nordwestlich des Stadtzentrums auf dem zweiten grünen Ring unseres Strategiekonzeptes für Mianyang.

Das Konzept skizziert die topographische Situation des Ortes: die Positionierung des Hauptgebäudes auf dem Berg, die axiale Landschaftssituation in strenger Nord-Süd-Ausrichtung, die zu den Gebäuden verwandelten Höhenlinien, sowie die Bibliothek, deren Wasserfontänen symbolisch die Wissensinformationen in die Stadt katapultieren.

Der Grünraum des historischen Parks (Westpark) wird fortgeführt und im Gelände konsolidiert.
Der Landschaftspark wird durch zwei Achsen gestaltet und strukturiert. Die erste Achse ist die neue Sichtachse in strenger Nord- und Südrichtung und hat ihren Ursprung im neuen Hauptregierungsgebäude. Die zweite, bestehende, Achse, bildet den Schnittpunkt der beiden bereits bestehenden Gebäude (Polizei und Gericht) mit der Kreuzung der beiden Hauptstraßen von Mianyang. Der Schnittpunkt der beiden Achsen wird durch ein Wasserbecken auf dem Grundstück markiert.

Die Anordnung der Gebäude folgt der topografischen Situation. Es werden zwei Haupttore auf der mentalen Hauptachse geplant, das erste als Eingang zum Verwaltungsdistrikt und Begrenzung des äußeren Sicherheitsbereichs. Das zweite Haupttor ist Eingang zum Innenhof des Regierungsgebäudes.

Ökologisch sinnvolle und nachhaltige Architektur und Städteplanung ist Anspruch für das neue Regierungsgebäude in Mianyang. Die Regierung selbst übersetzt beispielhaft das bereits genehmigte Strategiekonzept.

Das Freiraumkonzept beinhaltet acht verschiedene Gärten in unterschiedlicher Ausformung: Da Yu Park, Justice Peak, Mountain Terraces, Sun Plaza, Roof Top Gardens, Rose Gardens, Knowledge Bassin, Peoples’ Park.
Dongming Mountain
Peter Ruge Architekten: Projekt DONGMING, Bild Nr.1_5
Peter Ruge Architekten: Projekt DONGMING, Bild Nr.2_5Peter Ruge Architekten: Projekt DONGMING, Bild Nr.3_8Peter Ruge Architekten: Projekt DONGMING, Bild Nr.4_8Peter Ruge Architekten: Projekt DONGMING, Bild Nr.5_3Peter Ruge Architekten: Projekt DONGMING, Bild Nr.6_3Peter Ruge Architekten: Projekt DONGMING, Bild Nr.7_3Peter Ruge Architekten: Projekt DONGMING, Bild Nr.8_3Peter Ruge Architekten: Projekt DONGMING, Bild Nr.9_3
Entwicklung eines touristischen Konzeptes für die Dongming Berge nördlich von Hangzhou, China

2009
Projektgebiet ca.785 ha
Auftraggeber: Hangzhou Dongming Mountain Garden GmbH
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: DBH Stadtplanungs GmbH Hangzhou, Prof. Wang Xiaosong




Die landschaftliche Situation des Ortes ist überwältigend schön. Die Landschaft wird geprägt durch mehrere sich aufweitende Bergrücken, zwischen denen verschiedene Täler liegen, die mit einer üppigen und vielfältigen Vegetation überzogen sind.

Ziel des Entwurfes ist eine nachhaltige Entwicklung, die eine umfangreiche Renaturierung von bereits zerstörten Flächen mit einschließt, aufzuzeigen. Die Dongming Berge sollen zukünftig einem breiten (Reise-) Publikum zugänglich gemacht werden und auf spielerische Weise den Zugang zur Natur ermöglichen.

Die Dongming Berge sind das dionysische Gegenstück zur apollinischen Liangzhu Kultur. Rituelle Bi-Scheiben aus der Zeit der Liangzhu-Kultur verbinden wiederum die Geschichte der Liangzhu Kultur mit der Geschichte der Dongming Berge. Diese Jade-Scheiben mit zentrischen Löchern waren Symbole für Wohlstand und militärische Stärke.

Es gibt viele Definitionen und Praktiken von Nachhaltigkeit. Was uns hier interessiert ist sein konstitutiver Faktor: Kontinuität. Sustainability oder Durée verweisen im englisch- und französischsprachigen Raum gleichermaßen auf den Kern von Kontinuität, wonach zeitlich und räumlich Zusammenhänge nicht unterbrochen sind. Nachhaltigkeit als ununterbrochene Fortdauer der Naturzusammenhänge schließt dann vieles ein, was - wie insbesondere die Zielsetzungen eines Schutzes der Ökosphäre, einer stabilen wirtschaftlichen Entwicklung und der gerechten Verteilung der Lebenschancen - unstrittig ist. Werden diese drei Ziele zusammen in einem Raum erreicht, ist eine kontinuierliche Entwicklung auf Dauer sichergestellt.

Ziel ist es einen ganzheitliches in die Natur integriertes Konzept zu entwickeln: Ökologie und Ökonomie sollen zusammenkommen. Gastgewerbe, Verkehr, Kultur, Ästhetik, Wissenschaft u.a. sollen zusammengeführt werden.
MOCA - Wroclaw
Peter Ruge Architekten: Projekt KW, Bild Nr.1_3Peter Ruge Architekten: Projekt KW, Bild Nr.2_3Peter Ruge Architekten: Projekt KW, Bild Nr.3_3
Peter Ruge Architekten: Projekt KW, Bild Nr.4_3Peter Ruge Architekten: Projekt KW, Bild Nr.5_3Peter Ruge Architekten: Projekt KW, Bild Nr.6_3Peter Ruge Architekten: Projekt KW, Bild Nr.7_3Peter Ruge Architekten: Projekt KW, Bild Nr.8_3
Museum für Zeitgenössische Kunst in Wroclaw, Polen
Internationaler Wettbewerb 3. Preis, 2008
Größe: BGF 25.836 qm
Bauherr: Stadt Wroclaw, Polen
Architekt: Pysall Ruge Architekten



Mit der Umsetzung der Revitalisierungsplanung erhält die Stadt Wroclaw die historische Stadtstruktur aus einer dichten Blockbebauung mit Wohn- und Geschäftshäusern zurück. Auf dem Wettbewerbsgrundstück verlangt die neue Nutzung des Quartiers eine neue Antwort.

Der Leerraum als gebautes Volumen, das vergangene Gebaute als Freifläche für die neue Nutzung ist unsere Antwort. In drei Einzelkörper aufgeteilt nimmt das Volumen des Museums Bezug auf die St. Bernhardiner-Kirche, die heute der Architekturhochschule dient.

Die unregelmäßige Stapelung positioniert den Kern der Nutzung entsprechend am Rand oder mittig des Gebäudes und lässt geschützte Zugänge sowie Terrassen für Freiraumausstellungen und -veranstaltungen entstehen.

Semitransparentes, weißes Gussglas mit gebrochenen Kanten bildet die monochrome Hülle des skulpturalen Baukörpers, durch Drehung und Verschiebung reagieren die raumhohen Elemente auf die unterschiedlichen Belichtungsanforderungen.

Das Spiel der Reflexionen im Glas wird am Abend durch glühende Untersichten gesteigert und lässt den Platz für Gegenwartskunst differenziert erstrahlen.
Plastic Market - Yuyao
Peter Ruge Architekten: Projekt YY, Bild Nr.1_3Peter Ruge Architekten: Projekt YY, Bild Nr.2_3Peter Ruge Architekten: Projekt YY, Bild Nr.3_3Peter Ruge Architekten: Projekt YY, Bild Nr.4_3Peter Ruge Architekten: Projekt YY, Bild Nr.5_3
Markthalle für Plastikprodukte in Yuyao, China

2008
Grundstück 28.500 qm, Gebäude BGF 140.500 qm
Bauherr: Yuyao China Plastikstadt Verwaltungskomitee
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: DBH Stadtplanungs GmbH Hangzhou, Prof. Wang Xiaosong




Das Gebiet von Yuyao Plastic City ist spezialisiert auf die Produktion und den Handel von Kunststoffteilen. Diese Teile sollen in der neuen Markthalle ausgestellt werden. Das florale Wahrzeichen der Stadt ist der Bergpfirsich.

Vorgeschlagen für die Bebauung wird ein duales Konzept: ein flaches dreigeschossiges Gebäude steht im Kontrast zu einem 150 Meter hohen Turm.

Die Markthalle kann in bis zu 624 Shops unterteilt werden. Das Zentrum wird durch einen großen Hallenraum gebildet, der von oben natürlich belichtet wird und Sonderfunktionen wie Restaurants, Ausstellung und Besprechungsräume aufnimmt. Dieser ellipsenförmig Innenraum ist begrünt und hat hohe Aufenthaltsqualitäten. Der ausgeschnittene Leerraum ist Form gebend für den 150 Meter hohen Büroturm. Dieser steht im öffentlichen freien Raum, einem Platz, der die Eingangsbereiche des Turms verstärkt.

Unter dem Gebäude befindet sich eine ein- bzw. zweigeschossige Tiefgarage für ca. 620 Parkplätze.
BBI Business Park - Berlin
Peter Ruge Architekten: Projekt BBI, Bild Nr.1_3Peter Ruge Architekten: Projekt BBI, Bild Nr.2_3Peter Ruge Architekten: Projekt BBI, Bild Nr.3_3
Peter Ruge Architekten: Projekt BBI, Bild Nr.4_3
Business Park am neuen internationalen Flughafen Berlin

Gutachterverfahren 1. Preis 2007
Größe: Masterplan Baufeld 1 und 2 16 ha | Hochbau 130.000 qm BGF
Auftraggeber: Berliner Flughäfen, Airport Berlin-Schönefeld GmbH
Architekt: Pysall Ruge Architekten



Zeitgleich mit dem Neubau des Flughafens „Berlin Brandenburg International“ (BBI) in Schönefeld entsteht am Nordostrand des Flughafens mit dem „BBI Business Park Berlin“ der größte Gewerbepark der Hauptstadt auf ca. 109 ha.

Die Eingangssituation zum Business Park wird durch zwei signifikante Baufelder gekennzeichnet. Die Konzeption für diese beiden Baufelder gliedert sich in zwei autarke „kontrapunktische“ Stadtfelder, deren Qualität über unterschiedliche Dichtemodelle und Stadtatmosphären erzeugt wird. Beide Quartiere sind als autarke, identitätsstiftende Strukturen in die vorhandene Auenlandschaft „gestellt“.

Das erste Baufeld, das sogenannte „Business Quarter“, bildet auf 6 ha ca. 130.000 Quadratmeter Flächen für Büros, Hotels, Gastronomie, Handel und Dienstleistung. Dieses Quartier weist eine flexible Struktur aus Baukörpern unterschiedlicher Höhe und Größe auf, die durch ihre Lage zueinander öffentliche Räume entstehen lassen.

Das „Service Quarter“ im 2. Baufeld bietet auf ca. 10 ha Flächen für service-orientierte Nutzungen an. Dieses Quartier weist eine flexible, bis zu dreigeschossige Baustruktur mit gewerbebedarfsorientierten Freiflächen und intensiver Durchgrünung auf.

Verdichtet mit urbaner Nutzung, belebt und vielfältig mit der Umgebung vernetzt, bildet das Business Quartier den Auftakt zu dem neuen Entwicklungsgebiet. Das Service Quartier wird aufgelockert, durchgrünt, in seinen Grenzen jedoch quartierbildend bebaut.

Die strenge räumliche Fassung gibt ein robustes Gerüst für die phasenweise Entwicklung beider Quartiere. Die Konzentrierung und Minimierung der versiegelten Flächen und Erhaltung großer Bereiche der urwüchsigen Auenlandschaft schaffen die Grundlage für die ökologisch sinnvolle, nachhaltige und ressourcenschonende Realisierung.
MFA Vietnam - Hanoi
Peter Ruge Architekten: Projekt MFA, Bild Nr.1_3Peter Ruge Architekten: Projekt MFA, Bild Nr.2_3Peter Ruge Architekten: Projekt MFA, Bild Nr.3_4Peter Ruge Architekten: Projekt MFA, Bild Nr.4_4Peter Ruge Architekten: Projekt MFA, Bild Nr.5_4
Peter Ruge Architekten: Projekt MFA, Bild Nr.6_4
Außenministerium von Vietnam in Hanoi

Internationaler Wettbewerb 2008
Gebäude BGF ca. 120.000 qm, Grundstück 71.438 qm
Auftraggeber: Ministry of Foreign Affairs Vietnam
Architekt: Pysall Ruge Architekten



Eingebettet in eine Parklandschaft nimmt der Komplex für das neue Außenministerium von Vietnam thematisch und symbolisch Bezüge der Kultur und Tradition der Stadt Hanoi auf und verdichtet sie in eine Großform.

Ein multifunktionaler urbaner Platz dient feierlichen Zeremonien, Anlässen und der offiziellen Vorfahrt mit direktem Zugang in den gesicherten Bereich. Über eine Personalzufahrt erschlossen ist das Gebäude strikt in Sicherheitszonen unterteilt.

Mit Büroflächen für 2.500 Mitarbeiter umschließt die Großform zwei ineinander gehende Atrien, in denen, vor dem heißen Klima geschützt, Konferenzräume, Empfangszonen, Restaurants und Pausenbereiche den repräsentativen Bereich bilden.

Das Energie-, Klimatisierungs- und Beleuchtungskonzept ist als ganzheitliches Low Energy Concept ausgearbeitet, mit dem Ziel der Realisierung und Betreibung einer nachhaltigen, ökologisch sinnvollen Immobilie im gesamten Lebenszyklus.

Textile City - Keqiao
Peter Ruge Architekten: Projekt KQ, Bild Nr.1_4Peter Ruge Architekten: Projekt KQ, Bild Nr.2_4Peter Ruge Architekten: Projekt KQ, Bild Nr.3_4Peter Ruge Architekten: Projekt KQ, Bild Nr.4_4Peter Ruge Architekten: Projekt KQ, Bild Nr.5_10Peter Ruge Architekten: Projekt KQ, Bild Nr.6_3Peter Ruge Architekten: Projekt KQ, Bild Nr.7_6
Peter Ruge Architekten: Projekt KQ, Bild Nr.8_6
Masterplan für die Stadterweiterung mit Textilmärkten und Büroflächen in Keqiao, China

Gutachten 2007
Größe: 600 ha
Bauherr: Stadtverwaltung von Keqiao, China
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: Hangzhou Ruge Construction Planning and Design Co., Ltd.



Keqiao in der Provinz Zhejiang ist Entwicklungsgebiet der 710.000 Einwohnerstadt Shaoxing im Süden der Bucht von Hangzhou.

Die Region genießt vielfältige naturräumliche Qualitäten durch unzählige Flüsse, Seen und Bergpanoramen sowie eine anhaltend rasante ökonomische Entwicklung.

Durch die Spezialisierung auf Textilien hat sich die Stadt zu einem der führenden Marktplätze in China ent-wickelt. Das circa sechs Quadratkilometer große Projektgebiet ist Bestandteil der Stadtentwicklungsplanung von Shaoxing Richtung Norden.

Die Konzeption beruht auf der besonderen landschaftlichen und verkehrstechnischen Situation des Gebietes, den Landschaftsräumen, den markanten Einzelbergen im Norden und der Bergkette im Süden, dem feingliedrigen Netz aus Wasserkanälen und dem raumgreifenden zentralen Verkehrsknotenpunkt zwischen der Nord-Südachse und der Stadtautobahn.

Textilien bilden die Grundlage für den Wohlstand der Stadt, die Sinnlichkeit der Stoffe, der Fasern und Farben, des Webens geben die Inspiration für die konzeptionelle Auseinandersetzung.

In der europäischen Planungsarbeit kaum angewendet findet die Lehre des Feng Shui in China tiefgreifende Berücksichtigung in allen Planungsphasen, beginnend mit dem Strategiekonzept für die Entwicklung des Masterplans.

So wird die positive Energie aus der Bergwelt in ihren Bewegungsbahnen, den Wasserläufen und Wegen, in die Stadt geleitet und über die Landschaftsräume, Parks und Alleen mit dem Gebauten verwebt - in die zukünftige „Textile City“.
MOCAPE - Shenzhen
Peter Ruge Architekten: Projekt MOCAPE, Bild Nr.1_6Peter Ruge Architekten: Projekt MOCAPE, Bild Nr.2_4Peter Ruge Architekten: Projekt MOCAPE, Bild Nr.3_4Peter Ruge Architekten: Projekt MOCAPE, Bild Nr.4_4Peter Ruge Architekten: Projekt MOCAPE, Bild Nr.5_4
Museum of Contemporary Art and Planning Exhibition in Shenzhen, China

Internationaler Wettbewerb 2007
Grundstück 29.688 qm, BGF 89.271 qm
Architekt: Pysall Ruge Architekten



Das Museum für zeitgenössische Kunst und Architektur ist letzter Baustein des Ensembles von Kulturbauten im Zentrum Shenzhens.

Auf 38.500 qm werden moderne Kunst, Skulpturen und Design und auf 19.600 qm die Geschichte und Gegenwart von Architektur- und Stadtplanung gezeigt. Foyer, Multifunktionsräume, Auditorium, Konferenz-bereich, Restaurants, Buchläden und Administration werden auf einer Fläche von 22.000 qm gemeinsam genutzt.

Die skulpturale Großform wird aus acht übereinander gelegten, verdrehten elliptischen Scheiben entwickelt. Die Schichtung bildet Ausstellungsbereiche und Funktionen, die geschossweise die ständige Sammlung und temporäre Ausstellungen flexibel kombinieren lassen. Lufträume und offene Treppenverbindungen sorgen für eine gute Orientierung im Innenraum.

Die Verdrehung der Ebenen zueinander lässt Terrassen für Freiraumausstellungen und Restaurants sowie Überstände, deren medial bespielten Untersichten des Nachts den Vorplatz kunstvoll erleuchten, entstehen.
Bandit Building - Berlin
Peter Ruge Architekten: Projekt RÖ14A, Bild Nr.1_4Peter Ruge Architekten: Projekt RÖ14A, Bild Nr.2_4
Peter Ruge Architekten: Projekt RÖ14A, Bild Nr.3_4Peter Ruge Architekten: Projekt RÖ14A, Bild Nr.4_3Peter Ruge Architekten: Projekt RÖ14A, Bild Nr.5_3
Neubau Wohn- und Geschäftshaus, Röntgenstrasse 14a, Berlin

Fertigstellung 2006
Größe: Wohnungen 874 qm, Einzelhandel 267 qm
Bauherr: Bandit Helmets GmbH
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Fotos: Justus Pysall, Matthias Matschewski



Das Wohn- und Geschäftshaus schließt eine Baulücke in einem typischen Quartiersblock von Berlin-Charlottenburg.

Mit einem Luftraum verbunden befinden sich im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss die Büro- und Geschäftsräume des Bauherrn.

Über die seitlich, direkt an der Brandwand angeordnete Erschließung werden die jeweils über die gesamte Geschossfläche angelegten Wohneinheiten erreicht.

Zu den Seiten geschlossen, zum Gartenhof voll verglast und zur Straße mit raumhohen Fenstern versehen können die Wohnungen „durchgewohnt“ werden. Zwei innen liegende Installationskerne sind so angeordnet, dass ein großer Raum mit vier abtrennbaren Bereichen entsteht. Ziel ist mit wenigen baulichen Vorgaben eine hohe Grundrissflexibilität für individuelle Wohnbedürfnisse und wechselnde Nutzeransprüche sicherzustellen.

Bereiche abzutrennen, zusammenzuschalten oder offenzuhalten verbleibt konsequenterweise beim Nutzer. Die Installationsführung berücksichtigt bereits die unterschiedlichen Möglichkeiten der Raumkonfiguration sowie des Auf- und auch des Rückbaus der Wände.

Mit dem Konzept wird einerseits dem sehr strengen Kostenrahmen und andererseits der seitens des Bauherrn angestrebten Gruppe von Nutzern mit offenen Wohnideen entsprochen.
Salon West - Mianyang
Peter Ruge Architekten: Projekt MYSalonWest, Bild Nr.1_3
Peter Ruge Architekten: Projekt MYSalonWest, Bild Nr.2_3Peter Ruge Architekten: Projekt MYSalonWest, Bild Nr.3_3Peter Ruge Architekten: Projekt MYSalonWest, Bild Nr.4_8Peter Ruge Architekten: Projekt MYSalonWest, Bild Nr.5_7Peter Ruge Architekten: Projekt MYSalonWest, Bild Nr.6_7
Neues Stadtteilzentrum von Mianyang, China

Wettbewerb 1. Preis 2007, Abschluss Städtebauliche Planung 2008
Größe: 306 ha
Bauherr: Sichuan Mianyang City
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: DBH Stadtplanungs GmbH Hangzhou, Prof. Wang Xiaosong



Der Masterplan „The Rose of Mianyang“ bildet die Grundlage für die vertiefende Planung von Teilbereichen der zukünftigen Stadtentwicklung.

Das Planungsgebiet „Salon West“ wird vom fünften und vierten Grüngürtel sowie im Norden und Süden durch Flussläufe begrenzt. Die Changhong-Avenue durchzieht als Magistrale das Planungsgebiet von Westen nach Osten und bindet es an das Stadtzentrum und die Autobahn an. Der Salon West ist als Wissenschafts- und Forschungsstandort für Hochtechnologie entwickelt worden.

Die Analyse des Gebietes zeigt feingliedrige Baustrukturen überwiegend in Nord-Süd-Ausrichtung und Wegenetze in Quartieren, die durch Erschließungsstraßen begrenzt bzw. miteinander verbunden sind. Sie sind Zeugen der Geschichte und ihrer ehemaligen Nutzung.

Unser Konzept hat das Ziel, die Geschichte des Ortes, das Erlebte der Bewohner aufzunehmen und durch eine Überlagerung mit einem Städtebau hoher Dichte weiterzuführen.

Acht Parameter bilden die konzeptionelle Grundlage der städtebaulichen Entwicklung:

1 Der vierte und fünfte Ring bilden Grüne Gürtel im Westen und Osten als Naherholungsgebiete
2 Flussläufe im Norden und Süden
3 Begrünung und Durchlüftung mittels Nord-Süd verlaufender Korridore in Hauptwindrichtung
4 Verdichtung der Baumassen zur Hauptgeschäftsstraße
5 Erhaltung historischer Bausubstanz als Zeugen der Geschichte und städtebaulicher Entwicklung
6 Etablierung von Orten unterschiedlicher städtebaulicher Qualitäten, Atmosphären, Aktivitäten und Dichten (kommunale Orte, Märkte, Schulen, Bildungs- und Freizeitstätten usw.) mit identifikationsstiftendem Potenzial
7 Verbindung dieser Orte zu einem sich gegenseitig stimulierenden Netzwerk städtischer Aktivitäten
8 Streben nach einer harmonischen urbanen Atmosphäre

Das Strategiekonzept generiert unterschiedliche Dichtemodelle und Stadtatmosphären, identitätsstiftende Orte und Räume in einer flexiblen quartiersbildenden Struktur.

Die infrastrukturelle Planung, sowie der Bebauungsplan sind bereits rechtskräftig, so dass die einzelnen Grundstücksparzellen nunmehr durch Investoren bebaut werden können.
Canada House - Berlin
Peter Ruge Architekten: Projekt CAN, Bild Nr.1_7Peter Ruge Architekten: Projekt CAN, Bild Nr.2_7Peter Ruge Architekten: Projekt CAN, Bild Nr.3_7Peter Ruge Architekten: Projekt CAN, Bild Nr.4_7Peter Ruge Architekten: Projekt CAN, Bild Nr.5_7
Peter Ruge Architekten: Projekt CAN, Bild Nr.6_7Peter Ruge Architekten: Projekt CAN, Bild Nr.7_7Peter Ruge Architekten: Projekt CAN, Bild Nr.8_7Peter Ruge Architekten: Projekt CAN, Bild Nr.9_7Peter Ruge Architekten: Projekt CAN, Bild Nr.10_7Peter Ruge Architekten: Projekt CAN, Bild Nr.11_7
Botschaft von Kanada in Berlin sowie Mietflächen für Büro, Einzelhandel und Wohnen als PPP-Projekt

Fertigstellung 2006
Größe: BGF 19.820 qm
Bauherr: Hannover Leasing GmbH
Architekt: KGS Joint Venture Architects, Toronto mit Pysall Ruge von Matt Architekten
Fotos: Kanadische Botschaft Berlin, Matthias Matschewski



Das Kanada-Haus ist eines der ersten realisierten PPP-Projekte (Public Private Partnership) in Deutschland, der Staat von Kanada ist Mieter, die Hannover Leasing der private Finanzinvestor.

Unsere Aufgabe war es, auf Grundlage des Entwurfes des kanadischen Architektenteams die Planung der kanadischen Botschaft bezüglich der internen Abläufe zu optimieren, die Baukosten bei gleicher Qualität zu senken sowie die freivermietbaren Nutzflächen um ein Drittel zu erhöhen. Wir haben das Gebäude hierfür vom Vorentwurf bis zur Ausführungsplanung durchgeplant, detailliert und die Bauphase als künstlerische Bauleitung kontrolliert.

Das Kanada-Haus am Leipziger Platz in Berlin-Mitte versteht sich als kultureller Brückenschlag zwischen Kanada und Deutschland. Großformatige Fensterflächen und markanter kanadischer Tyndall-Naturstein aus Manitoba, Kanada heben das Gebäude als besonders einladend aus der Reihe der Neubauten hervor. Der Empfangsbereich der Botschaft liegt am Leipziger Platz, geprägt durch einen Wassergarten mit einem eineinhalb Stockwerke hohen, über eine Granitwand rauschenden Wasserfall setzt er sich bis weit in das Gebäudeinnere fort.

Die Komposition aus Baukörpern, der zylinderförmigen Timberhall mit Kanada-Lounge im EG und darüberliegendem Konferenzsaal sowie dem doppelgeschossigen Auditorium verbindet das Foyer mit der öffentlichen Passage, die den Leipziger Platz mit der Ebertstraße verbindet. Hier angeordnete Mietflächen für kanadische Unternehmen repräsentieren gemeinsam mit der Botschaft ein Stück Kanada in Berlin.

Von der Ebertstraße werden freivermietbare Büroflächen sowie Wohnungen in den Obergeschossen erschlossen. Mit Ausrichtung zum Brandenburger Tor und Leipziger Platz genießen sie ein besonderes Panorama.
Rose of Mianyang
Peter Ruge Architekten: Projekt MY, Bild Nr.1_7Peter Ruge Architekten: Projekt MY, Bild Nr.2_7Peter Ruge Architekten: Projekt MY, Bild Nr.3_7Peter Ruge Architekten: Projekt MY, Bild Nr.4_7
Peter Ruge Architekten: Projekt MY, Bild Nr.5_7Peter Ruge Architekten: Projekt MY, Bild Nr.6_7
Masterplan für die nachhaltige Stadtentwicklung von Mianyang, China

Internationaler Wettbewerb 1. Preis 2006, Ausführung bis 2025
Größe: 1.800 ha
Bauherr: Sichuan Mianyang City
Architekt: Pysall Ruge Architekten
Projektpartner: DBH Stadtplanungs GmbH Hangzhou, Prof. Wang Xiaosong



Mianyang liegt im Nordwesten der Provinz Sichuan. Noch heute zeugen eine Vielzahl von historischen Bauten und Gartenanlagen vom kulturellen Erbe der 1800 jährigen Geschichte. Eingebettet in eine Berglandschaft wird die Stadt durch drei hier zusammenkommende Flüsse geprägt. Sie ist Forschungs- und Hochtechnologiestandort. Aufgrund der hohen Lebens- und Arbeitsqualität erwartet Mianyang ein Wachstum von 600.000 auf 1,2 Mio. Einwohner bis zum Jahr 2025.

Das Strategiekonzept ist ein Leitbild, das eine Gliederung und Struktur im großen Maßstab vorgibt und das Ziel einer nachhaltigen ökologischen Stadtentwicklung verwirklichen lässt. Wie Blätter einer Blüte legen sich Grüngürtel mit Ringstraßen und Parkerweiterungen um die Stadt. Verbunden mit den Magistralen, den Boulevards und den Wegen entlang der Flüsse entsteht ein leistungsfähiges, auf nichtmotorisierte Erschließung zielendes Wegenetz.

Die Qualität der Altstadt Mianyang wird konsolidiert, neue Stadtquartiere mit unterschiedlichen urbanen Nutzungsschwerpunkten und Qualitäten hinzugefügt, mit eigenem Charakter und definierten Grenzen. Öffentliche Sphären und differenzierte Stadt- und Straßenräume rhythmisieren das Gesamtbild in eine Stadt mit individueller Identität.

Kurze Wege in und begrünte Verbindungen zwischen den Quartieren in Verbindung mit einem schienengebundenen Verkehrssystem überlassen den Bewohnern der Stadt die Straßen mit ihren Plätzen und zusammenhängenden Grünräumen in hoher urbaner Qualität.

Nordic Embassies - Berlin
Peter Ruge Architekten: Projekt BNL, Bild Nr.1_7Peter Ruge Architekten: Projekt BNL, Bild Nr.2_7Peter Ruge Architekten: Projekt BNL, Bild Nr.3_7Peter Ruge Architekten: Projekt BNL, Bild Nr.4_7
Peter Ruge Architekten: Projekt BNL, Bild Nr.5_6Peter Ruge Architekten: Projekt BNL, Bild Nr.6_3Peter Ruge Architekten: Projekt BNL, Bild Nr.7_3Peter Ruge Architekten: Projekt BNL, Bild Nr.8_3Peter Ruge Architekten: Projekt BNL, Bild Nr.9_3Peter Ruge Architekten: Projekt BNL, Bild Nr.10_3Peter Ruge Architekten: Projekt BNL, Bild Nr.11_3
Neubau der Botschaften von Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden und des Gemeinschaftsgebäudes „Felleshuis“ in Berlin

Fertigstellung 1999
Größe: BGF 15.008 qm
Bauherr: Die Länder Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden vertreten durch Statens Fastighetsverk, Stockholm
Architekten:
Ensemble u. Felleshuis: Berger Parkkinen, Wien
Botschaft Dänemark: 3 x Nielsen, Århus
Botschaft Finnland: VIIVA, Helsinki
Botschaft Island: P.Kristmundsson, Reykjavik
Botschaft Norwegen: Snøhetta, Oslo
Botschaft Schweden: Wingårdh, Stockholm

Kontaktarchitekt und Bauleitung: Pysall Ruge Architekten



Ensemble der Botschaften von Dänemark, Finnland, Island, Norwegen und Schweden

Signalwirkung für ein zusammenwachsendes Europa bildet das gemeinschaftlich genutzte Botschaftsareal der 5 nordischen Länder in Berlin-Tiergarten. Politische und kulturelle Unterschiede sowie nationale Einzelinteressen sind zugunsten des übergeordneten Gedankens einer pannordischen Interessenvertretung zusammengeschmolzen.
Architektonisch zelebriert durch ein sämtliche Botschaften umschlingendes Kupferband treten die Länder nach außen als ein Ensemble auf und setzen so ein kraftvolles “nordisches” Landmark, in dem jedes einzelne Land durch eine individuelle landestypisch geprägte Botschaft vertreten ist.

Die Aufgabe unseres Büros war die Umsetzung der hinsichtlich Architektur und Ausarbeitungsstandards höchst unterschiedlichen Landesplanungen und umfasste die Genehmigungs-, Fortführung der Ausführungsplanung, Ausschreibung, Vergabe und Bauleitung für das gesamte Projekt bzw. jeder einzelnen Botschaft.


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